Lettland - Litauen - Polen - Usedom

Ich flog von Hannover über Prag nach Riga. Vom Flughafen fuhr ich durch Jurmala in den Kemeru Nacionalais Park. Ich fuhr durch den Wald bis an die Ostsee und baute mein Zelt bei Sonnenuntergang auf.
Durch das Landesinne bei Tukums ging es über Koldiga nach Liepaja und bei Palanga komme ich über die Grenze von Lettland nach Litauen.
In Klaipeda setzte ich mit einer Fähre auf die Kurische Nehrung über.
In Nida besuche ich das Heimatmuseum und laufe auf die großen Sanddünen.
Ich suche am Hafen eine Möglichkeit über das Haff nach Rusne zu kommen.

 

Der Käptain der Gelezinis Vilkas biete mir eine Mitfahrgelengenheit für den nächsten Tag an.
Ich bekomme Kaffee und eine Tour über das Haff und entlang der Memel.
Von Rusne fahre ich entlang der Memel bis Jurbarkas, dort setze ich über und komme über Vilkaviskis bei Sangruda an die polnische Grenze.
Dort stehen viel LKW`s in langen schlangen vor der Grenze, ich fahre vor bis zum Grenzhaus und werde gleich durchgewunken.
 
Ich fuhr über die Dörfer zur Mansurischen Seenplatte. Über Ketrzyn und Retzel fahre ich nach Morag. Unterweg habe ich viel Füchse, Störche und einige Burgen, Klöster und große Kirchen gesehen.
In Polen hat das Radfahren auf den Seitenstraßen viel Spaß gemacht. Über Prabuty, Gniew, Czersk, Brusy, ging die Fahrt an vielen Seen entlang und durch viele Wälder nach Swornega in den Zarborski Park.
Durch Bobolice und bei Kolobrzeg komme ich wieder an die Ostsee.
Die nächsten Tage regnet es immer wieder und dann nur noch in strömen. Das Wasser steht auf der Straße.

 

Bis jetzt habe ich nur wild gezeltet, nun nehme ich mir ein Zimmer in einer Pension.
Ich kam an der Ruine von Schloß Finkenstein vorbei. Dort gibt es auch noch spuren von Napoleon zu sehen. Kurz vor der Grenze zu Deutschland zeigt ein Verkehrsschild an das die asphaltierte Straße endet.
Erst an der Grenze zu Deutschland wird das Wetter wieder besser und es scheint die Sonne.
Ich fuhr über Usedom nach Anklam und dann zurück nach Hannover.