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Der Anflug auf Faro geht über den Park Natural da Ria Formosa. Ich baue das Bike zusammen und fahre nach Faro zum einkaufen. Dann gehts auf eine vielbefahrene Straße nach Vilamoara. Auf dem Weg nach Albufeira und Portimao ist dann weniger Verkehr. An der Küste gibt es viele Baustellen, Hochhäuser und Hotels, die kleinen Fischerdörfer die es mal waren kann man am Hafen noch erkennen. Zerklüftete Küstenabschnitte gibt es bei Ponta da Piedale und bei Sagres. Ich bleibe in einer Pensao in Sagres und mache eine Tour zum Cabo de Sao Vicente. Ich erwische einen windigen Tag und so wird es ein anstrengender Ride.
Auf der Straße (mit Seitenstreifen) nach Norden über Vila do Bispo (schöne alte Kirche), fahre ich durch wellige Landschaft mit Korkeichen, nach Alezur wo weiße Häuser Terrassenartig in die Berge gebaut sind.Die N120 hat keinen Seitenstreifen und ich fahre
 
bei Sao Teotonio auf einer Seitenstraße bergab zum Atlantik. Das Fahrradfahren an der Atlantikküste, mit den vielen Buchten und Stränden, machte viel Spaß. Erst kurz vor Sines kam ich wieder auf die N120 mit viel Verkehr. Entlang der Küste, bei Carvalha sehe ich im Park vom des Rio Sabo einige Störche.
Mit der fahre ich Fähre nach Setubal und dann auf der Küstenstraße und über die Berge in die Lagoa de Albufeira. Entlang der Küste nach Lissabon gibt es viele Campingplätze. Bei Trafaria fährt eine Personen- fähre über den Rio Tejo nach Belem, einem Stadtteil von Lissabon. Da ist das Entdeckerdenkmal und die Kirche von Belem mit den Königsgräbern.
Im Tejo, über einen Steg zu erreichen, steht der Torre de Belem, das ehemalige Gefängnis von Lissabon.
In der Stadt traf ich einen Freund, wir hatte für ein paar Tage ein Apartment gemietet und schauten uns in Lissabon das Museo do Design Moda und den Prado de Commercio an. Wir fuhren mit der Linea 28 nach

 
Alfama und machten den Aufstieg zum Castello von wo wir eine schöne Aussicht auf Lissabon hatten.Von dort liefen wir nach Mourao, dem ehemaligen Armenviertel von Lissabon. An den Haus- wänden waren Photos der früheren Bewohner aufgehängt. Dann fuhren wir mit dem 100 Jahre alten Aufzug von der Unterstadt in die Oberstadt. Auf dem Friedhof von Lissabon gibt es viele Monumente zu sehen. Mit dem Elevator kann man den Höhenunterschied in der Stadt bequem überwinden.
Ich verließ Lissabon mit der Fähre nach Montejo und setze meine Tour auf der N183 ohne Seitenstreifen mit vielen Autos und LKW`s fort. Am Barrangem de Montargil fand ich eine ruhiges Camp. Die Landschaft besteht aus Olivenhainen und Korkeichenwäldern. Über Ponte de Sur und Gaviao fahre ich zum Barrangem Belver. Heute ist kein schöner Tag, erst regnet es sehr viel, dann als ich abends meine Therm-a-Rest Matte aufpuste beult diese aus und geht kaputt. Und als mein MTB überprüfe stelle ich fest das die Felge hinten auseinandergeht. Voll toll.
Schöne Tour über die Dörfer, am Barragem Cabril vorbei nach Alvares, dann Bergauf mit Blick auf den Rio Zezere. Weiter Bergauf nach Pampilhosa da Serra und dem Barrangem de Santa Lucia mit der Staumauer zwischen den Steilwänden. Dort baute ich mein Zelt am Stausee auf und nach einer kalten Nacht war ich am Morgen über den Wolken.
 
Die Orientierung ist mit den alten rostigen Schildern nicht ganz einfach. Das ist eine einsame Gegend und der Weg über Porto de Balsa (ca.500 Hm bergab) über die Berge (ca.600 Hm bergauf) nach Coja (ca.500 Hm bergab) am Fluß entlang nach Avo und dann nach Oliveira do Hospital und Nelas führt durch eine klasse Berglandschaft, ist aber echt anstrengend. Auf Nebenstraße mit Seitenstreifen und wenig Verkehr fahre ich über Vila Nova de Paiva und Castro Daire nach Lamego. Dort besuche ich ein Kloster
mit einem großen grünen Innenhof. Danach rolle ich fast 20 Km bergab zum Rio Douro nach Peso da Regua. Am Rio Douro flussabwärts entlang ist so viel Verkehr, das ich nach 10 Km den Abzweig nach Amarante fahre. In Amarante finde ich eine einsame Straße nach Celorico de Basto.
Bergauf, Bergab nach Arco de Bauthe, Portugal ist nicht einfach zu radeln. In Vieira do Minho finde ich einen Bikeshop. Aber die Leute da sind so untätig und unfreundlich zu mir, das ich nach 1 Stunde warten, trotz ausgebeulter Felge, weiterfahre. Die Tour führt mich in den Parque National da Peneda-Geres. Nachdem ich den Stausee passiert hatte, führte die einsame Straße immer weiter bergauf.
 

An Wasserfällen vorbei fuhr ich durch einen Wald über die Grenze nach Spanien in den Parque Natural Bixa Lima Serra do Xures. An zwei Stauseen entlang fahre ich durch Calanova auf der 531 nach A Caniza. An der Tankstelle gibt es ein Internetcafe und bei der Panaderia habe ich viel Kuchen gekauft. Das radeln in Spanien ist, weil es weniger Verkehr und einen Seitenstreifen gibt, viel entspannter als in Portugal. Es macht Spaß hier in den Bergen Fahrrad zu fahren. Ich fahre runter an die Küste nach Ponteverde und finde einen Taller de Bicicletas. Vater und Sohn sind echt nett und kümmern sich um ein neues Hinterrad (50,-Euro). Es dauert kaum eine Stunde und ich verlasse Ponteverde. Ich fahre entlang der Küste über Sanxenxo nach Sontullo wo ich am Meer ein klasse Camp finde.
In Cambados sehe ich viele Muschelfischer. Ich fahre entlang der Küste bis Padron und dann weiter nach Beiro. Ab da verlasse ich die Küste und fahre über die Berge nach Noia. Auf holpriger Straße mit vielen knackigen Anstiegen geht es weiter über Nagreira bis kurz vor Santiago de Compostela. Ich zelte mit Blick auf die Stadt nahe Brion. An einem Sonntag fahre ich früh beim Sonnenaufgang in die Stadt zur Kathedrale. Im Ort ist einen Stimmung wie im Stadion. Gruppen von Pilgern trage Nationalfahnen vorweg und singen laut.
Ich verlasse Santiago in nördlicher Richtung über Sigueiro ( leckere Emplanadas de Pesco in der Panaderia, mitten im Ort, an dem großen Platz) und fahre weiter

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