Von der Wüste zu den Maisfeldern

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Über Hamburg und London komme ich nach Zwölf Stunden Flug in Las Vegas an. Es ist 20 Uhr, dunkel und noch fast 30 Grad warm. Ich baue das Bike zu- sammen, packe mein Gepäck auf, fahre erst zum Motel 6 nahe dem Strip, und mache dann eine kurze Tour entlang der Casinos. Es ist noch Dunkel als ich auf- stehe. Ich gehe an einer Tanke Donuts und Kaffee fürs Frühstück und Wasser, Cola, mehr Donuts für den Tag einkaufen. Als die Sonne aufgeht bin ich auf dem Strip und fahre nach North Las Vegas, auf den Lake Mead Boulevard und raus aus der Stadt in die Berge. Ich er- wische einen windigen Tag und so wird es ein an- strengender Ride zum Valley of Fire State Park.  
Blauer Himmel, nur Sonne, kein Schatten, über 40 Grad, viel Bergauf und Gegenwind, was für ein schöner Tag. Am Eingang zur Lake Mead Recreation Area darf ich 6 Dollar Eintritt bezahlen, aber die Information das ich am Overton Beach (die einzige Möglichkeit auf dem Streckenabschnitt) keine Verpflegung kaufen kann, weil die Straße neu geteert wird, wird mir vorenthalten. Ab und zu sehe ich den Lake Mead in der Ferne.
Am Valley of Fire State Park angekommen werde ich von einem Ranger nett empfangen. Ich bekomme kühles Wasser und ein schattiges Plätzchen. Zelten kostet 10 und Eintritt 1 Dollar. Der Platz liegt in den Bergen des Parks, es gibt Wasser, es ist warm und erfrischt mich nicht. Nachts ist es ca.30 Grad warm
Nach einem schönen Sonnenaufgang sah ich einige Pronhorn Antelopen auf dem Weg nach Overton. Dort konnte ich einkaufen, etwas kaltes Trinken und aus- giebig Frühstücken. Über die Interstate 15 fuhr ich von Nevada nach Arizona bis Beaver Dam.
Dort auf den Highway in die Berge zur Shivwits Indian Reservation und weiter nach St.George. Es war ein heißer anstrengender Tag, am Supermarkt kaufe ich ein, trinke eine Gallon Kakao und esse viel Eiscreme. Dann fahre ich zum Snow Canyon State Park und baue mein Zelt auf. Morgens fahre ich im Dunkeln hoch zum Pass um eine gute Sicht beim Sonnenaufgang in den Canyon zum haben. Es ist ein schöner Anblick, wie der Sonnenschein in den Canyon kommt.
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An Hurrican und Springdale vorbei fahre ich in den Zion National Park. Hier fahren Busse die Besucher in den Park, so gibt es kaum Verkehr, und das Radfahren macht viel Spaß. Um den Park zu verlassen muß ich durch einen Tunnel, der für Radfahrer gesperrt ist. Eine Rangerin nimmt mich mit.
Ich mache hinter dem Tunnel die Wanderung zu dem Aussichtspunkt über dem Canyon. Vorbei an den Coral Pink Sanddunes, Kanab und Fredonia fahre ich in die Pinienwälder, bergauf zum North Rim des
Grand Canyon. Dort kostete der Zeltplatz für Radfahrer und Wanderer 6 Dollar pro Tag und ist direkt am Canyon. Auf dem Cape Royal Scienic Drive fuhr ich zum Angel`s Window, dem Wallhalla Overlook und zum Mt. Hayden. Am Canyon Rim beobachtete ich das beeindruckende Spiel von Sonne, Wolken und Regen. Die Temperaturen bewegen sich hier Tagsüber um die 30 und Nachts um die 10 Grad. Ein Lagerfeuer wärmte mich am Abend. Das ändert sich wieder, als ich bergab, an den Vermillion Cliffs entlang, zu Lee`s Ferry (historischer Übergang am Colorado), am Colorado River fahre. Dort sind mehr als 40 Grad, und es wird eine heiße Nacht mit über 30 Grad. Ich bekomme Ab-
 
kühlung im Colorado, das Wasser ist eiskalt. Am nächsten Tag fahre ich zum Horseshoe Bent des Colorado und nach Page.
Über dem Glenn Canyon Damm (der den Colorado River zum Lake Powell aufstaut) geht es weiter zur Paria Ranger Station. Ich wollte mir the Wave auf dem Paria Plateau anschauen. Aber es gibt nun eine Lotterie, die darüber entscheidet wer sich the Wave anschauen darf. Ich mache die Wanderung entlang eines Creeks zu den Toadstools und fahre dann auf die Cottenwood Road.
Auf der Cottenwood Road (seit einigen Jahren unter dem Management des BLM, und somit völlig vernach- lässigt und nur bedingt geeignet für Radfahrer, da tief Sandig an vielen Stellen) ging es, auf einer Sandpiste, durch eine Mondlandschaft, entlang an den Cocks- combs zum Grosvenor Arch und dem Kodachrom Basin State Park. Die ganze Zeit war Sonnenschein, blauer Himmel und um die 30 Grad. Im Kodachrom Basin State Park gibt es kaltes klares Wasser. Nachdem ich Kette und Schaltung, von der staubigen Piste (Cottenwood Road) verdreckt, gereinigt hatte, fuhr ich durch den Park bis zum Eagles View und wanderte auf dem Apache Trail durch den Canyon.
 
In Cannonville mietet ich mir ein Motelzimmer und fuhr durch Tropic in den Bryce Canyon. Ich fuhr fast einen ganzen Tag von einem Aussichtspunkt zum Nächsten und wanderte auf dem Rim Trail.
Auf Highway 12 fuhr ich zum Escalante State Park, wanderte zu den versteinerten Baumstämmen und ich fuhr auf .............................mehr im Buch: Reiseberichte von Radtouren auf 5 Erdteilen